5. November 2016

Spruchbanderklärung

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Am letzten Wochenende präsentierten wir in der Ostkurve das Spruchband: „Radio Bremen nur noch ein Haufen Scheiße im Glanze vergangener Tage“. Diese Aussage war aus unserer Sicht längst überfällig. Seit geraumer Zeit muss man leider feststellen, dass die Qualität der Recherche und der Berichterstattung rund um unseren SVW von Radio Bremen zu wünschen übrig lässt. Ob das die allgemeine, ausschließlich negative, Berichterstattung von der sportlichen Situation ist, die blauäugige Kritik an einzelnen handelnden Personen oder aber Meinungen über fanpolitische Themen. Das immer gelobte „ruhige Umfeld“ in Bremen bröckelt – auch dank Radio Bremen.

Zwei konkrete Berichterstattungen aus jüngster Vergangenheit wollten wir dann nun doch so nicht mehr akzeptieren und stillschweigend hinnehmen, weshalb wir sie im Folgenden aufgreifen wollen.
Zum einen ging es um die Textpassage „Nun ist der Trainer beurlaubt und die Ultras entrollten in der Ostkurve ein Transparent aus mit der Aufschrift: „Du bist und bleibst Werderaner – Danke, Viktor“. Diese laue Heuchelei zum Abschied hätte man sich sparen können.“ (Artikel „Werder lebt – verliert trotzdem“ vom 21.09.2016). Ausführlich haben wir unsere Meinung zu Viktor und dem Umgang mit ihm seitens der Medien und der Fans schon vor einigen Wochen geäußert. Bei diesem Statement dann von Heuchelei zu sprechen, entgegnet jeglichem Verständnis und ist so einfach inakzeptabel.

Zum Anderen wurde im Radio kurz vor unserem Gastspiel in Leipzig, nachdem bekannt wurde, dass diverse Ultragruppen zur Unterstützung der Mannschaft das Spiel besuchen werden, berichtet, dass die Werderfans doch eingesehen hätten, dass der RB Leipzig für die Bundesliga doch gar nicht so schlecht sei und per se nichts Schlechtes am Verein festzumachen sei. Dieser Aussage muss man als aktiver Fan mit fankulturellem Verständnis einfach widersprechen und entspricht auch nicht den Tatsachen. Vielmehr zeugt es von schlechter Recherche und einer Meinungsverbreitung, die man in der Form nur von „Boulevard Medien“ gewohnt war.
Vielleicht wachen die Verantwortlichen von Radio Bremen in Zukunft wieder auf und fangen an, ihre Arbeit und Verantwortung ernst zu nehmen.