5. Juli 2011

Neue Saison – neues Trikot!

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Moin und Tach auch!

Die neue Saison steht vor der Tür und damit auch ein neuer Satz Trikots. Jedoch hält sich, wie fast jedes Jahr, die Begeisterung bei dem grün-weiß liebenden Werderfan in Grenzen. Das grelle Orange des Auswärtstrikots tut doch eher in den Augen weh, als das es überzeugen kann und auch das Muster ist mehr als Geschmackssache.
Besonders sauer stößt diese Saison allerdings der Preis auf! Der geneigte „Kunde“ soll stolze 74,95 Euro auf den Tresen blättern, um das gleiche Dress wie seine Lieblinge tragen zu können. Damit ist das Trikot das Teuerste, dass Werder je zum Verkauf angeboten hat. Das Ende der Fahnenstange ist in dieser Sache wohl noch nicht erreicht. Werder begründet die Preissteigerung mit den hohen Herstellungskosten und den Anforderungen, die der Markt mit sich bringt. Wie viele andere Fans, sind auch wir weder mit dem Design noch mit dem Preis zufrieden und wollen Euch deshalb eine Alternative bieten.

Wir möchten mit eurer Hilfe ein selbst entworfenes und hergestelltes Trikot erstellen. Bereits in der Saison 2003/2004 gab es ein Fantrikot mit Protestnote gegen das vom Ausrüster entworfene und von Werder abgesegnete „Papageientrikot“. Wir wollen nun endlich ein richtiges Trikot, das uns Fans begeistern kann und vor allem bezahlbar ist. Dazu sind eure Kreativität und euer Ideenreichtum gefragt. Ihr habt die Möglichkeit, uns bis zum 16.07.2011 einen Entwurf von eurem eigenen Trikot per Email an info@wanderers-bremen.de zu schicken. Die drei schönsten und besten Ideen werden von uns ausgesucht und anschließend zur Abstimmung gestellt. Der Entwurf mit dem besten Ergebnis wird dann von uns bestellt und zum Verkauf angeboten. Der Gewinner bekommt selbstverständlich ein Trikot umsonst. Für die anderen wird sich der Preis voraussichtlich zwischen 30 und 40 Euro bewegen.

Also, lasst eurer Kreativität freien Lauf, macht euch Gedanken und erstellt ein schickes Trikot!

Mit besten Grüßen,
Eure Wanderers

30. März 2011

Aktuelle sportliche Situation!

Kategorien: Allgemein, Texte

Wir wollen die Spielpause nutzen, um in aller Öffentlichkeit ein paar Worte in erster Linie an unsere Mannschaft zu richten.

Nachdem der Bus der Derbyverlierer in Bremen gestoppt wurde und nachdem ein offener Brief unsererseits, den viele Fanclubs unterstützt haben, für Aufmerksamkeit gesorgt hat , möchten wir ein paar Worte über die aktuelle Situation verlieren.
Uns allen ging der augenscheinliche Verfall der Mannschaft und die vielen Fehler seitens der Verantwortlichen, besonders in den vergangenen Monaten, sehr nahe. Unruhige Nächte lagen hinter vielen von uns. Keiner wusste so genau, wie es weitergehen soll.
Man kann nun nicht behaupten, dass alles erledigt wäre, denn dazu ist noch zu viel schlimmes möglich.
Was wir aber ganz sicher behaupten können und noch viel mehr, was wir behaupten wollen, ist, dass sich unsere Mannschaft der Lage bewusst geworden zu sein scheint und wir dieses mehr als erleichtert und begeistert aufnehmen. Dabei zählt für uns mehr die Opfer – und Kampfbereitschaft als beispielsweise drei Punkte gegen Gladbach!

Letztendlich zählen zwar genau die, jedoch ist in erster Linie die Einstellung der Jungs auf dem Platz für uns Genugtuung und Freudenspender.

Ohne Trainerteam scheint dieses Ergebnis nicht möglich zu sein. Diesem sind wir uns ebenfalls bewusst. Schlussendlich muss aber nach getaner Arbeit eine Aufarbeitung in aller Ruhe stattfinden. Denn nichts ist schlimmer, als so von ganz oben nach ganz unten durchgereicht zu werden.

Darum danken wir Spielern und Trainerstab für ihre Bereitschaft für Verein und Stadt alles zu geben, fordern aber gleichzeitig auch, diese Linie fortzuführen, sowie diese als auch sonstige Verantwortliche sich ihrer Einstellung zum Gegenüber nochmals und immer wieder klar zu werden und gegebenfalls diese im Sinne des SV Werder Bremen zu ändern.

Eure freudigen Wanderers

22. März 2011

Offener Brief an die Mannschaft, das Trainergespann und weitere sportlich verantwortliche Personen im Verein

Kategorien: Allgemein, Texte

Nach den aktuellsten und härtesten Tiefschlägen und der damit verbundenen sportlichen Situation, richten sich nun unsere Worte an Diejenigen, die dies zu verantworten und zu bewältigen haben.
Dabei werden wir Fans uns nicht aus der Verantwortung nehmen! Nun ist es so, dass diese Zeilen nach dem desaströsen Derby geschrieben wurden und nicht nach einem aufopferungsvollen 2:2 zuletzt gegen Leverkusen. Dennoch können und wollen wir nicht in Feierstimmung verfallen, da die sportliche Situation für unseren Verein die Gleiche ist!

Unserem SV Werder ging es die letzten Jahre tatsächlich nicht wirklich schlecht, ein schlechtes Jahr ist da der natürliche Lauf der Dinge. Das können wir nachvollziehen und werden das deshalb auch tolerieren. Was wir jedoch ohne jeden Zweifel nicht akzeptieren werden, ist das Verhalten unserer Spieler in der Vergangenheit!
Sportliche Rückschläge wie diese mögen gerade für jene, die mit solch einer Situation bis dato nichts zu tun hatten, nur schwer zu verarbeiten sein, doch darf das nunmehr keine Entschuldigung für die aktuelle Situation sein! Fußball ist ein Mannschaftssport! Das ist das A und O. Darum geht es. Um Teamgeist, Aufopferungswillen für den Verein und Kampfgeist!
Dass es in diesem Jahr nicht um die Champions League Qualifikation geht, war wohl den meisten Beteiligten schon zur Rückrunde klar. Doch warum man sich selbst noch nach einen 0:4 im Derby von Vertröstung zu Vertröstung rettet, bleibt uns ein Rätsel und deshalb ist damit nun Schluss! Wir wollen das auf Worte Taten folgen und zwar langfristig! Wir wollen, dass die Mannschaft auch wirklich eine Mannschaft ist und nicht eine Ansammlung von elf Individualsportlern! Wir wollen, dass die sportliche Leitung das ist, was sie aussagt. Eine Leitung. Und zwar so eine, wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Eine, die mit Weitsicht an die Dinge herangeht! Und wir wollen, dass jeder die aktuelle Situation als das begreift, was sie ist: bedrohlich!

Auf dem jetzigen Tabellenplatz haben wir alles noch selbst in der Hand! Nach dem letzten Auswärtsspiel haben verschiedene Fangruppierungen gemeinsam ein Zeichen gesetzt und die Mannschaft, sowie die weiteren Beteiligten zur Rede gestellt. Dass dies nicht nur weitere Vertröstungen und Lippenbekenntnisse waren, welche in kurzfristigen Bemühungen enden, muss jetzt bewiesen werden! Zwangsläufig! Dabei ist es egal, welche Rolle man als Teil von Werder Bremen spielt. Jeder muss seiner Rolle entsprechen und sein Bestes geben. Die Nase ist bei allen Beteiligten der vergangenen Erfolge unerträglich hoch in den Wind gewachsen. Diese persönliche Arroganz eines jeden, egal ob er Thomas Schaaf heißt, Klaus Allofs, oder Spieler XY, ist das Problem der Stunde. Jeder fühlt sich unbeteiligt an der momentanen Situation, doch ein Jeder ist beteiligt!
So wie die Mannschaft auf dem Rasen, das Trainerteam auf der Bank und weitere Verantwortliche auf der Tribüne, haben aber auch wir Fans unseren Teil am Gelingen beizutragen! Hier kann sich keiner aus der Verantwortung stehlen!
Dieses Schreiben ist als Zeichen für etwas für unseren SVW, zu sehen und nicht als Gerichtsverfahren. Allerdings sollte allen im Dienste des Vereins stehenden Personen klar sein, dass unser Geduldsfaden kein Gummiband ist. So werden eventuelle Zeichen unsererseits in Zukunft rauer gesetzt werden müssen.
Jetzt gilt für alle: Alles geben, was geht. Alles für den SVW!
Denn Eins ist gewiss: keiner, der für und mit diesem Verein lebt, will Diesen in der 2. Liga sehen. Noch liegt es an uns, noch haben wir es selbst in der Hand. Und wenn wir uns jetzt alle zusammenreißen, können wir tatsächlich nicht absteigen. Aber nur dann!Niemals zweite Liga!

Wanderers Bremen, WFC 2010,Werder-Pioniere Nörten-Hardenberg, GWP Celle, Werderfans Aschaffenburg, Gruppo Furioso, FC 1899 Bierbunker Leegebruch, Werder Supporters Wardenburg, Green Mile (Darmstadt), Werder Fanclub Bocadillo – Lilienthal, „Levenslang Gröön Witt“ Ostfreesland, Green-White-Knight, Green White Generation Bremen, Virides Albi Bremenses, Happy Crew Bremen, WFC Route 99, Fanclub Lebenslang A1, WFC Stemwede, Beekler Jungens, Grün Weiß Future, Fans OHZ, Fanclub WERDER-GORKS, Baltic Crew Ecktonia, Werder Freunde Hoyerhagen, WFC Grün-Weiß Hamburg, Gallier Bremen, WFC Vorwohlder Jungs, Grün-Weisse Trolle, Werder Hornets, Fossas Grün-Weiß, WFC Die Macht im Norden, Werderhörnchen, Leucht(s)turm Warndt, Supporters Hexenhalle, Grün Weißes Bamberg, Werder Kompanie,Viva la Werder, Werder Fans Visbek, WFC Micoud auf dem Trikot, Viadukt Werderaner Altenbeken, Vikings Achim-Bremen, Supporters Bremen-Nord, WFC 27801, Visurgis Petershagen, WFC Key West, Iselersheim – Supporters Bremen, WPC am Wiehen, Die Werder-Treuen, Bermuda3eck Rhein-Main-Weser, De Emsländer, Green White Dynamite e.V. Kassel

1. Februar 2011

My Jugendhaus is my castle!

Der ein oder andere wird sich vielleicht über dieses Spruchband am vergangenen Samstag gewundert haben. Dies hatte aber einen speziellen Grund. Für das Jugendhaus ‚Buchte‘ sieht es dieser Tage nicht gut aus. Eine Sanierung ist dringend nötig. Auch wir sind eine der zahlreichen Nutzergruppen der Buchte, weshalb wir versuchen zu helfen wo und wie wir können. Dies ist unsere Solidaritätsbekundung.

Kein Bremen ohne Buchte!

Bremen ohne Buchte?
Wie viele von euch schon wissen, ist die Buchte total kaputt. Die Bausubstanz stammt aus der Nachkriegszeit und seit 2005 ist bekannt, dass die Wände des Hauses mit Schwamm befallen sind. Seit fünf Jahren planen wir nun eine notwendige Sanierung der Buchte und versuchen mit der Besitzerin des Hauses, der Immobilien Bremen (IB), auf einen Nenner zu kommen. Jetzt, Ende 2010, stecken wir noch immer in den Verwaltungs- und Verfahrensstrukturen der IB fest. Zuletzt wurden uns Bedingungen für die Sanierung auferlegt, die für die Buchte nicht finanzierbar sind.

Uns reicht es!!!
Klar muss sein: Wenn wir das Haus nicht kaufen und es sanieren, wird Haus und Grund an den meistbietenden Investor verkauft und geht somit als Ort kritischer Jugendarbeit verloren. Die Lage ist also ernst! Das wäre das Ende für einen weiteren der ohnehin schon wenigen Freiräumen für Selbstorganisation und Jugendkultur in Bremen. Die Schliessung des Wehrschlosses ist erst anderthalb Jahre her und die Buchte soll nicht als nächstes dran sein. Seit 40 Jahren beleben Jugendliche dieses Haus und das Haus diese Stadt.

Weitere Infos findet ihr auch auf www.die-buchte.de