20. August 2013

Wir haben Danke gesagt und wollen es noch einmal tun!

Kategorien: Allgemein, Texte

Danke für eure Beteiligung an der Choreo. Thomas hat bereits seinen Dank ausrichten lassen und wünscht uns allen alles Gute für die Zukunft.

Nach der „Gänsehautchoreo“ ist jedoch zugleich auch vor der Choreo.

Wenn es euch so begeistert hat, wie uns und ihr unser Engagement zu schätzen wisst, unterstützt uns auch weiterhin, um solche Momente auch in Zukunft möglich zu machen. Fanchoreografien sind von Fans für ihren Verein bestimmt, geplant, finanziert, erarbeitet und durchgeführt.

Helft uns auch weiterhin aktiv oder spendet eine Kleinigkeit, wie beispielsweise beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, indem ihr eure Pfandbecher in eine unserer grünen Tonnen schmeißt, die hinter den Blöcken stehen werden.

Gerne auch über unser Spendenkonto:

Wanderers Spendenkonto („Nicht mehr verfügbar.“)

Außerdem wird es die „Danke-Thomas-Shirts“ nochmal am Stand der HB-Crew und der Wanderers Bremen geben.

Als letztes wollen wir noch einmal auf die „Danke-Thomas-Seite“ (www.danke-thomas.de) hinweisen, die wir gerne mit noch mehr Leben füllen wollen. Sie wird selbstverständlich als Erinnerung beibehalten, deshalb sind eure Danksagungen oder Fotos von Thomas auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht umsonst.

Wir wollen und müssen uns auch noch einmal ausdrücklich bei den Choreohelfern für viele harte Stunden Arbeit bedanken. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!

Bleibt uns auch in Zukunft treu!

Eure HB-Crew und Wanderers Bremen

13. August 2013

Über 40 Jahre sind Grund genug…

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

…Danke zu sagen! Unsere Anstrengungen der letzten Wochen für die große Choreo beim Spiel gegen Augsburg lassen sich langsam sehen. Für den Endspurt legen wir uns gerade mächtig ins Zeug, da kommt aus unerklärlichen Gründen der Dachverband daher und will als Vertreter der organisierten Fans querschießen. Mit jeder Menge Pathos wird im Newsletter mit dem deutlichen Betreff „heiß gestrickt“ versucht, den Fanclubs unter anderem klarzumachen, dass es unfair gegenüber Robin Dutt sei, sich an der Choreo zu beteiligen. Schließlich würden sie gleiches ebenfalls nicht tun. So finden sich in der Mail an die Fanclubs jedoch mehr Unwissenheiten und Unwahrheiten wieder als Sinnhaftigkeit.

Was wäre denn im Umkehrschluss, wenn man „fair“ gegenüber Robin Dutt wäre? Wäre man dann nicht unfair gegenüber Thomas Schaaf? Warum reden die Dachverbandsvertreter nicht davon?

Vor allem den Älteren von uns ist derart unsägliches Verhalten gerade bei so einer Sache noch nicht untergekommen und völlig unverständlich!

Eigentlich wollten wir uns schon direkt nach Versenden der Mail vom Dachverband an die Fanclubs selbst an euch wenden, um einige Dinge klarzustellen. Wir zogen es aber vor, erst einmal persönliche Gespräche mit den Verantwortlichen des Dachverbandes zu führen. So erhielten wir beim Spiel am Samstag gegen Braunschweig neue, für uns erstaunliche Erkenntnisse in dieser Sache. Denn lediglich der Verfasser des Newsletters selbst hat über die zum Teil sehr aufrührenden Zeilen Bescheid gewusst, nicht aber andere Mitglieder des Gremiums. Man gestand sich ein, dass die Formulierung der Zeilen zur Choreo nicht gerade sinnvoll gewählt war und ein solch negativer Eindruck eigentlich gar nicht entstehen sollte. Zum Ende hin verständigten wir uns sinnvollerweise gut miteinander. Ein freundschaftliches Verhältnis zum Dachverband und seinen Mitgliedern ist uns wichtig. Auch dann, wenn man – und so wird es sicher auch das ein oder andere Mal geschehen – nicht einer Meinung ist. So ist das Ziel, den Fan in all seinen Facetten und mit all seinen Bedürfnissen wahr- und ernstzunehmen, jedoch das selbe!

Dies zeigt sich auch daran, dass sehr wohl auch Mitglieder des Dachverbands unsere Aktion zur Danksagung von Thomas Schaaf unterstützen und sogar seit geraumer Zeit mitwirken. Zumindest empfinden wir dies so, wenn hier Seite an Seite, an der von Werder durch logistische Hilfe unterstützten Aktion, Leute auf Knien den Boden lang rutschen, welche im Dachverband über ihre Fanclubs organisiert sind, um zu kleben und zu malen, was das Zeug hält,
Darüber hinaus waren es weitere Mitglieder des Dachverbands, die uns in der Idee unterstützt haben, diese Ganzstadionchoreographie in Angriff zu nehmen, indem sie unseren Wunsch „Danke zu sagen“ durch ihre zahlreichen Wünsche, dies ebenfalls tun zu wollen, dazu erst derart gestärkt haben.
Daher hoffen wir sehr, dass sich hier früher oder später ein neutrales bis freundschaftliches Verhältnis einstellt und sinnloses Säbelrasseln der Vergangenheit angehört. Eine Klarstellung der Dinge in diesem Fall war uns allerdings sehr wichtig.

So informieren wir nun gerne auch euch alle noch einmal darüber – im Gegensatz zu dem Verfasser des Newsletters, der diesen entscheidenden Aspekt scheinbar unter den Tisch fallen ließ – was wirklich jeder im Verein schon seit Wochen weiß: dass es nämlich ein ebenso großes Banner für Robin Dutt geben wird, wie es eines für Thomas Schaaf geben wird. Wie jeder gestern in der Kreiszeitung lesen konnte, haben wir Robin Dutt schon vor einiger Zeit persönlich angeschrieben und ihm unser gesamtes Vorhaben geschildert, wovon er – wie nachzulesen ist – sehr angetan ist. Auch die Mannschaft weiß darüber Bescheid und wir sind uns sehr sicher, dass die Spieler die Danksagung von uns Fans gut verarbeiten können und dadurch nicht in ihrer Leistung eingeschränkt werden. Zusammengefasst, streiten wir uns schon lange nicht mehr über den optimalen Zeitpunkt für diese Aktion, da es diesen ohnehin nicht gibt.

In diesem Sinne bitten wir euch nicht darum, eure negativen Emotionen zu kontrollieren, sondern eure positiven gemeinschaftlich einzusetzen. Wir hoffen mit eurer Unterstützung auf ein gutes Gelingen am Samstag – sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen.

Over and out,

HB Crew und Wanderers Bremen

14. Mai 2013

Weserstadion – Ein Name ist Programm

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

In der momentanen Situation denkt der geneigte Anhänger der Grün-Weißen ausschließlich an den erreichten Klassenerhalt.
Die Verantwortlichen jedoch haben schon jetzt eine Doppelbelastung. Sie müssen an die Zukunft denken, damit die nächste Saison erfolgreicher wird, als die jetzige. Der Kader muss ein weiteres Mal finanziell abgespeckt werden, denn Werder hängt sportlich gesehen seit Jahren den eigenen Erwartungen hinterher. In solchen Situationen wird natürlich geprüft, welche Möglichkeiten es gibt, sich auf robustere Beine zu stellen. Jetzt ist auch unser Stadionname in Gefahr! Marco Bode schloss den Verkauf der Namensrechte am Weserstadion bei einer Talkrunde des „Weser-Kurier“ nicht mehr kategorisch aus.
Verständlich, aber sicher unsensibel, dass genau jetzt über den Verkauf des Stadionnamens gesprochen wird. Es herrscht in Bremen eine, für diese Tabellensituation überaus kämpferische Stimmung, wie sie es vielleicht sonst nirgends geben würde. Die Fans stehen hinter der Mannschaft, hinter dem Verein, wie lange nicht mehr. Die Stimmung bei den Spielen in Leverkusen und gegen Hoffenheim war für alle Beteiligten, sowohl auf Fanseite, als auch bei den Spielern und Offiziellen herausragend und unfassbar. Es gibt Aktionen, wie „ALLEz GRÜN“ oder „Werder braucht Bremen und Bremen braucht Werder“, die die Identifikation noch deutlicher machen.
Mit dem Namen Weserstadion identifizieren sich alle Werderfans und Bremer! Werder Bremen bezeichnet sich selber als besonderer Verein, mit einem besonderen Umfeld. Das Werder die Namensrechte des Stadions inne hat, gehört zu eben diesen Besonderheiten! Sehr viele andere Bundesligisten haben den Ihren verkauft und wechseln ihn seit Jahren beliebig aus. Weserstadion heißt für viele Fans Erinnerungen an Spiele, Erlebnisse und Emotionen. Und es ist einer dieser besonderen Identifikationspunkte!
Wir Fans haben gerade in der zuletzt so schwierigen Zeit gezeigt, wie wichtig wir doch für den Verein sind. Und da werden wir gerade jetzt, wie es scheint, links liegen gelassen.

Ihr sagt selber: Werder braucht Bremen und Bremen braucht Werder. Wir sagen: Wir Fans brauchen das Weserstadion und zwar mit seinem Namen und es braucht uns! Uns, die es mit Leben füllen. Wir sagen: Ihr habt eine Verantwortung dem Verein gegenüber UND uns Fans !

Zudem ist fraglich, ob eine Vermarktung des Stadions wirklich mehr Geld bringt, als eine Lösung, welche mit den Fans zusammen gesucht wird, ohne das diese den Identifikationsfaktor „Weserstadion“ verlieren. Zumal diese „Millionen“ vermutlich sogar mit der Stadt, die als Betreibergesellschaft mit im Boot sitzt, geteilt werden müsste. Möchte man hier seine finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen, kann man als Verein gerade in der heutigen Zeit wunderbar eben auf das Pferd “ Identifikation“ setzen.

Nichtabstieg, Choreo und sch***

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Es ist geschafft! Dank einer aufopferungsvollen Leistung auf dem Platz, aber auch auf den Rängen, können wir kurz vor Ende der Saison den Klassenerhalt bejubeln. Auch wenn dieses Ereignis über allem an diesem wichtigen Tage stand, gab es vor dem Spiel das ein oder andere Ereignis, welches zu bedauern war. Eines davon wollen wir euch nicht vorenthalten.
Nachdem die letzten Wochen hart an einer Ganzkurvenchoreografie zum Hoffenheimspiel gearbeitet wurde, dort der erhoffte Klassenerhalt aber noch nicht perfekt gemacht werden konnte, waren wir motiviert auch zum Spiel gegen die Eintracht unseren möglichen Beitrag zu leisten, Fans und Spieler zusätzlich durch eine größere Aktion im Stehplatzbereich zu puschen.
So fiel für viele der Vatertag ins Wasser und es wurde stattdessen an eben dieser Aktion gebastelt. Als am Freitag noch kleinere Restarbeiten im Stadion durchgeführt wurden, ereilte uns die Nachricht, dass das Banner nicht genehmigt sei.
Nun darf oder sollte man besser wissen, dass aktive Gruppen zumeist ihre Choreographien aus bereits beschriebenen Gründen ausarbeiten. Sie wollen aber ganz sicher sich von Mal zu Mal verbessern und den Sinn, sowie die Effizienz dieser Choreos steigern. So würde eine aufwendige Choreographie doch wenig Sinn machen, wenn nur wenige sie verstehen und die Mannschaft sie „nicht braucht“.
Das dürften seit ewigen Jahren auch die Entscheidungsträger von Verein und Sicherheit wissen. Da bekanntlich aber die Hoffnung zuletzt stirbt, war auch nur sie es, die am Ende dieses Vorspieltages übrig blieb. Wieder einmal!
Die Begründung des Verbots las sich dann auch wie die Bibel der Unwissenheit. Die für die Sicherheit im Stadion verantwortliche Person möchte nicht dafür verantwortlich sein, wenn aufgrund des Banners sich gewaltbereite Personen im Gästebereich auch so verhalten. Bingo!
Gut das uns dies mitgeteilt wurde. Wir waren bis dahin immer der Meinung, dass die Herren aus FFM keine extra Einladung bräuchten.
Blöd nur, dass die Aussage des Banners die positive Stimmung aufgreifen und verstärken sollte und eben nicht dazu dienen sollte, die Gäste zu provozieren.
Denn wer sich in der Geschichte seines Vereins auskennt, wovon wir nun einmal ausgehen, dann weiß man, dass in Verbindung mit der Nachbildung der 1988er Meisterschaftsblockfahne und allerhand anderem Spektakel die Aussage auf rund 60 Metern “ Damals wie heute – Frankfurt leichte Beute “ fußballerisch zu verstehen ist. Vor 25 Jahren nämlich gelang dem Team, dessen Mitglieder erst vor einer Woche vom Verein geehrt wurden, mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt der große Wurf. Dieser Wurf gelang uns auch nun wieder. Nur eben nicht mit unserer Hilfe.
Es wird sich sicher jeder denken können, dass die Mühen und Kosten, die wir eben nicht gescheut haben, so bitter zu Nichte gemacht werden.
Das dies nicht relevant zu sein scheint, erfuhr man spätestens in dem Moment wo wir feststellten, dass neben dem restlichen Choreomaterial das sich seit der Fertigstellung im Stadion befand und am frühen Samstag morgen dann aufgebaut bzw. in Form des Banners beiseite geschafft werden sollte, eine Lücke klaffte. Dort wo am Donnerstag und Freitag unser Banner gefertigt wurde, lag es nicht mehr. Es wurde entfernt. Ohne Absprache, ohne ein Wort!
Normalerweise nennt man so etwas Diebstahl. Wir nennen es auch so. Nur die elko&Werder Security GmbH nicht. Man wolle ein mögliches Auftauchen des Banners so minimieren. Ich mach mir nun also die Welt wie sie mir gefällt.
Interventionen vor Ort bewirkten lediglich einen erhöhten Blutdruck.

Eine Rechnung wurde direkt im Anschluß erstellt und überreicht.

Wie hing es erst kürzlich in München vom Zaun. „Schöne heile Welt“.
Zumindest das haben beide Vereine gemeinsam.

Wir hören jedenfalls nicht auf zu hoffen, dass sich die eigentlich positiven Entwicklungen zwischen speziell unserer aktiven Gruppe und der Vereinsführung in den letzten Monaten weiter entwickeln. Derartige Zustände jedoch werden wir und das mag wohl auch ein jeder verstehen, weiterhin einfach nicht akzeptieren können.