29. Januar 2014

Bald ist Derby!

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Moin, Freunde unseres geliebten grün-weißen Sportvereins!

Die Rückrunde hat gerade erst begonnen, da wollen wir eure Aufmerksamkeit bereits wecken und euch die ersten Neuigkeiten für dieses Jahr näher bringen.

Neben dem ausgeschriebenen Saisonziel – dem Nichtabstieg – und der sportlichen Entwicklung der Mannschaft, liegt unser Hauptaugenmerk ganz klar auf dem 100. Nordderby am 01.03.2014.

Um dem Spiel den geeigneten Rahmen zu verleihen, erarbeiten wir – die Wanderers Bremen und die HB Crew – wieder eine große Choreographie zum 100. Nordderby. Diese raubt uns schon seit Monaten Zeit, Schlaf und Kraft sowie ein hohes Maß an finanziellen Mitteln. Normalerweise halten wir uns mit frühen Aussagen zu Choreos zurück, wollen dieses Mal aber schon frühzeitig die Aufmerksamkeit darauf richten. Schließlich steht einiges auf dem Spiel! Sportlich wollen wir so früh wie möglich den sicheren Abstand zum Tabellenkeller herstellen und gleichzeitig den HSV mit einer Derbyniederlage ganz und gar in den Abstiegskampf schießen. Die Stadionuhr der Hamburger hat es schon richtig erkannt, dass der Abstand zum Abstieg in den letzten Jahren so gering war, wie nie zuvor und schon vorzeitig seinen Dienst eingestellt. Die eigentlich zurückhaltende, hanseatische Art ist im „Land der Träume“ ein Fremdwort, denn ansonsten ist das immer skurriler werdende Gerede der Verantwortlichen vom HSV vor einer Saison nicht mehr zu verstehen. Der letzte Bundesliga-Dino liegt im Sterben!

Für unsere beiden Gruppen, die schon in der Vergangenheit mit einigen schönen, besonderen und stimmungsträchtigen Choreographien für Aufsehen gesorgt haben, ist es wichtig, die Stimmung mit unserem Vorhaben im Stadion zu verstärken und der Bremer Fanszene den verdienten Respekt zu verschaffen. Wir erhoffen uns dadurch, der Mannschaft die letzten Prozente an Kampfgeist und Motivation zu verleihen, dieses Spiel unter allen Umständen gewinnen zu wollen. Auch wollen wir Fans als Teil des Vereins zeigen, was in uns steckt und der Mannschaft den nötigen Rückhalt geben.

Nur wenn ALLE an einem Strang ziehen, können unsere Anstrengungen belohnt und dies ein unvergesslicher Tag werden. Daher bitten wir um eure Unterstützung!

Die Erarbeitung von Choreos ist meist aus eigener Kraft gewollt, bei der Durchführung und Finanzierung sind wir jedoch wie immer auf eure Hilfe angewiesen!

Daher unterstützt uns bitte direkt, indem ihr…

… frühzeitig (min. 30 Minuten vorher) euren Platz am Derbytag einnehmt!

… euch aufmerksam den Choreoflyer durchlest!

… Verständnis für Unannehmlichkeiten habt!

… Ausdauer beim Hochhalten verschiedener Dinge mitbringt!

… auf die Personen um euch herum achtet!

… wieder einmal eure Pfandbecher in eine unserer grünen Tonnen an den Ausgängen aus den Blöcken beim Gladbach und Stuttgart Heimspiel fallen lasst!

… für die Choreo auf unser Spendenkonto spendet:

(„Konto nicht mehr verfügbar.“)

… euch einen unserer Derbyartikel am Stand der Wanderers Bremen oder der HB Crew vor dem OKS zulegt!

… nicht zuletzt euch und eure Freunde als Teil des Ganzen seht und mal so richtig am Rad dreht!

All diese Dinge ermöglichen es uns, die ganze Arbeit nicht vergebens getätigt zu haben und unseren Jungs den nötigen Rückhalt zu geben.

Hier noch ein paar Infos, die uns darüber hinaus am Herzen liegen:

Choreo:

Die tatsächliche Durchführung wird dieses mal länger dauern, als normalerweise. Wir sind uns sicher, dass jeder Fan unseres Vereins bis kurz vorher keine Details benötigt, um letztendlich mit voller Begeisterung und Ausdauer ein angemessenes Bild entstehen zu lassen. Einige von euch, insbesondere im Oberrang, werden aufgrund der Enge in den Reihen für einen gewissen Zeitraum Unannehmlichkeiten erfahren. Aber auch hier sind wir guten Mutes, dass ihr dafür Verständnis aufbringen werdet.

Tickets/Gästefans:

Was bereits beim Heimspiel gegen die Bayern sehr stark missfallen hat, war die eklatant hohe Zahl an Gästefans auf den Tribünen unseres Stadions. Sogar vor der Ostkurve machten unwissende und unbelehrbare Bayern keinen Halt. Ein Zustand, welcher sich unbestritten auf die Unterstützung unserer Jungs bemerkbar machte. Ein Zustand, der sich so nicht und erst Recht nicht beim Derby wiederholen darf! Wir werden daher bemüht sein, unseren Gästen, welche sich wissentlich außerhalb ihrer Kurve befinden, auf gewisse Art und Weise verständlich zu machen, dass sie dort unerwünscht sind. Von allen grün-weißen Besitzern einer oder mehrerer Eintrittskarten erwarten wir eine große Bereitschaft, die Karten nur an Verfechter unseres Vereins zu übergeben. Bei aller „Gastfreundschaft“ wollen wir alle schließlich nur eins: Neben Bremern unsere Mannschaft anfeuern!

Über Neuigkeiten halten wir euch weiter auf dem Laufenden,

HB Crew & Wanderers Bremen

Schal 100. Nordderby

6. November 2013

Gästeblock Weserstadion

Kategorien: Allgemein, Wanderers

Für die Durchführung von Choreos oder Aktionen in unserem Gästeblock haben wir für euch die Blockmaße. Eine kurze Erläuterung zu den Bereichen:

Gästeblock Weserstadion
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Unser Gästeblock im Weserstadion besteht aus drei Bereichen. Wie viele Bereiche bei eurem Auswärtsspiel im Weserstadion geöffnet werden, hängt davon ab, wie viele Fans euren Verein in unsere Hansestadt begleiten. Nach unseren Informationen passen in jeden Bereich ca. 1400 Fans. Wir würden empfehlen vorab bei eurem Ticketcenter nachzufragen, wie viele Tickets verkauft wurden bzw. bei uns nachfragen, wie viele Bereiche denn definitiv geöffnet werden.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

12. September 2013

Ein Rückblick auf unsere Danke-Thomas-Choreo

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Ein Rückblick auf unsere Danke-Thomas-Choreo

Unser Projekt „Danke-Thomas-Choreographie“ wurde nun erfolgreich abgeschlossen und wir sind insgesamt rundum zufrieden mit der Leistung aller im Stadion, inklusive unserer. Was bleibt, ist der Gänsehautmoment, die Erinnerungen und der Stolz, etwas Nachhaltiges bewirkt zu haben. Deswegen wollen wir noch einmal auf die harten letzten Monate zurückblicken.

Nach der kräftezehrenden Zeit während der letzten Spieltage der vergangenen Saison wurde unser langjähriger Trainer, Thomas Schaaf, in der Woche vor dem letzten Saisonspiel entlassen. Dass in diesen wenigen Tagen nichts auf die Beine gestellt werden konnte, was unserem Dank an Thomas Schaaf gerecht werden würde, war uns allen schnell klar.

Wie der Zufall es wollte, urlaubten einige WB‘ler eine Woche später in Südfrankreich. So wurden bei 25 Grad und strahlend blauem Himmel am Strand die ersten Ideen ausgetauscht und weiter verfeinert. Nach und nach wurden die Vorstellungen zum Gesamtbild der Choreo komplett und die Entscheidung gefällt, zum Dank an Thomas Schaaf die erste Ganzstadionchoreographie in Bremen am ersten Heimspieltag der neuen Saison zu erarbeiten. Somit war die Sommerpause schon beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

Die Zusammenarbeit mit der HB Crew kam dadurch zustande, dass beide Gruppen bei einem feucht fröhlichen Abend erfahren haben, dass die andere Gruppe zahlreiche Gedanken an das Entwerfen diverser Danke Thomas Utensilien verschwendete. So wurden die Gedanken gemeinsam intensiviert und gebündelt, mit dem Ergebnis, dass die HB Crew sich ebenfalls mit um die Choreographie kümmern wollte. Dadurch wurden die Uhren noch einmal ein wenig zurückgedreht, sodass die HB Crew auch ihre Ideen und Wünsche mit in die Ursprungsideen und somit gleichberechtigt mit den Wanderers einbringen konnte.

Dass die Kosten für das gesamte Vorhaben immens sein würden, war uns sehr wohl bewusst. Deshalb überlegten wir frühzeitig, wie die Kosten so reduziert werden könnten, dass man auch den Rest der Saison noch weitere Aktionen auf die Beine stellen kann. Schnell kamen die Begriffe „Spenden“ von Werderfans, Choreospendenparty, Pfandbecheraktion und „Danke-Thomas-Shirt“. Außerdem wollten wir möglichst alle Werderfans mit ins Boot holen. Wir wollten ihnen die Möglichkeit bieten, selbst eigene Danksagungen an Thomas schreiben zu können und Fotos, welche sie am meisten mit ihm verbinden, zu veröffentlichen. Folglich errichteten wir eine eigene Homepage für Thomas Schaaf, die auch erhalten bleiben wird!

Zwischenzeitlich gab es bereits die ersten Gespräche zu der Sache mit der Fanbetreuung von Werder. Zu diesem Zeitpunkt sah unsere Choreoidee noch ein wenig anders aus, als sie letztendlich umgesetzt wurde. Ursprünglich sollte der Flieger mit Thomas im wahrsten Sinne des Wortes einrollen. Dafür hätten wir aber ein Stahlseil benötigt, welches komplett von der Nord- bis zur Südgeraden entlang der Ostkurve gespannt werden müsste, wie es beim Hintertornetz der Fall ist. Es gab bereits vor dem Neubau der Kurve Wünsche diesbezüglich, welche von der Weserstadioninitiative geäußert wurden. Auch vor einem Jahr, im Zuge der Planung der Europapokalsiegerchoreo der Wanderers, gab es Gespräche über eine solche Konstruktion. Damals wurde aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Vereins eine kleine Lösung in Form von fünf Rollen unter der Anzeigetafel geschaffen. Durch die weitere sportliche Talfahrt befand sich nun leider wiederum zu wenig Geld in den Kassen, um die gesamte Seilkonstruktion in der abgelaufenen Sommerpause installieren zu lassen. So bleibt uns nun weiterhin nur unsere Hartnäckigkeit, uns weiter dafür einsetzen, dieses Stahlseil in naher Zukunft an unserer Kurve angebracht zu bekommen, um die Choreos im Weserstadion noch vielseitiger und umfangreicher gestalten zu können.

Wie oben bereits angedeutet, hatten wir von Anfang an das erste Heimspiel der neuen Saison als Termin für unsere Dankesbekundungen an Thomas in Form einer Ganzstadionchoreographie ins Auge gefasst. Hierzu gab es einige kritische Gespräche mit verschiedensten Personen innerhalb und außerhalb des Vereins, in denen uns mehrfach davon abgeraten wurde, diesen Termin für die Choreo zu nutzen. Dennoch setzten wir unseren Plan durch. Wir führten ein persönliches Gespräch mit Thomas, um ihn darüber zu informieren, was wir vorhaben. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass uns Thomas leider zu diesem Zeitpunkt schon gesagt hatte, dass er an dem Tag der Choreo nicht persönlich im Weserstadion anwesend sein würde. Um darüber hinaus deutlich zu machen, dass die Choreo lediglich der Danksagung Thomas Schaafs galt und nicht gegen unseren neuen Trainer Robin Dutt gerichtet werden sollte, informierten wir auch diesen frühzeitig über unser Vorhaben. Auch die Mannschaft wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Im Nachhinein müssen wohl alle Kritiker des Termins stillschweigend anerkennen, dass es genau der richtige Zeitpunkt war.

Eine Choreo setzt ein hohes Maß an logistischer und organisatorischer Vorarbeit voraus. Diese beginnt mit der Ideenfindung und endet mit der Durchführung. Doch welch ein Aufwand hinter diesem Weg wirklich steckt, bleibt meistens im Verborgenen. Die zahlreichen Materialien müssen frühzeitig und vor allem kostengünstig bestellt und beschafft werden. Für die Umsetzung der Ideen werden große Flächen zur Erarbeitung benötigt, wie zum Beispiel große Turnhallen, damit größere Elemente auch ausgebreitet werden können. Die Erarbeitung beginnt mit dem Zusammenkleben und Verstärken von Stoffbahnen, mit dem Anzeichnen der einzelnen Elemente, welche dann ausgemalt werden und mit dem Ausschneiden von verschiedensten Dingen. Nach und nach entstehen dann die zahlreichen Einzelteile, die dann wiederum zusammengeklebt und in die richtige Anordnung gebracht werden.

Ab dem Zeitpunkt, als die ersten bestellten Materialien geliefert wurden, trafen wir uns Woche für Woche mindestens dreimal, damit die Choreo auch rechtzeitig fertig gestellt werden konnte. Gerade die letzten Wochen waren für alle Beteiligten sehr anstrengend, es wurden täglich mehrere Stunden an dem Werk gearbeitet, weshalb man den Tag des ersten Heimspiels immer mehr herbeisehnte. Die letzte Woche vor der Durchführung der Choreo wurde jedoch mit gemischten Gefühlen eingeläutet. Hatten doch die Braunschweiger bei ihrer Choreo gezeigt, was alles schieflaufen kann – vor allem beim Einsatz von Hochziehelementen. Viele von uns waren dennoch zuversichtlich, dass die Umsetzung der Choreo reibungslos klappen würde, da wir mit dem Hochziehen von Herrn Borowka vor einem Jahr schon Erfahrungen mit einem solchen Element gemacht hatten.

Trotz dessen, dass uns nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten, wie beispielsweise, dass der Bremer Flughafen verweigerte, uns eine Weste, Gehörschutz und Fluglotsenkellen für einen Tag zu leihen, und darüber hinaus auch andere kleinere Details der Zeit zum Opfer fielen, sollten sich die Mühen der vergangenen Wochen dennoch auszahlen.

Am Donnerstagabend vor der Choreodurchführung wurde schon mit den ersten Vorbereitungen in der Ostkurve begonnen. Am Freitag ab 17:00 Uhr wurde der Spieltag dann richtig eingeläutet. Durch rund 100 Helfer wurde das Stadion nach und nach mit den knapp 30.000 Pappen in grün und weiß bestückt. Mit Vorfreude, aber mit wenig Schlaf, traf man sich am Morgen des Spieltags wieder sehr früh, um die letzten Pappen im gesamten Stadion auszustecken und die Blockfahne sowie den Flieger mit Thomas Schaaf zu befestigen. Damit war nun endlich alles fertig vorbereitet und die Anspannung bei den Organisatoren und Helfern stieg. Nach vielem organisatorischen Hin und Her und zahlreichen Einteilungen und Absprachen war um 15:20 Uhr der Moment gekommen, auf den man so lange hingearbeitet hatte.
15:20 Uhr – Die Fassade des Bremer Flughafens geht aus dem Ostkurvenoberrang        über die Werbebande nach unten. Ebenfalls wird im Oberrang links der bekannte            BREMEN Schriftzug            mit einzelnen Buchstaben sowie rechts der Tower des       Flughafens dargestellt. Die übrigen Fans des Oberrangs halten blaue Pappen in die Luft, welche den Himmel darstellen.


15:21 Uhr – Der Unterrang der Ostkurve wird durch das Entfalten einer Blockfahne     über die gesamte Breite in das Rollfeld des Flughafens verwandelt.
15:22 Uhr – Die Fans auf der Besucherterrasse im Oberrang schwenken Fähnchen         sowie weitere Elemente und zeigen ein Spruchband: Danke Thomas! Die übrigen Fans   auf den anderen Kurven des Stadions halten die zugeordneten grünen und weißen            Pappen mit der Aufschrift „Danke Thomas!“ hoch.
15:23 Uhr – Das Flugzeug, aus dessen Cockpit Thomas Schaaf blickt, als die                  Mannschaft aus München zurückgeflogen wurde, erhebt sich auf dem Rollfeld. Damit      ist das legendäre Bild aus dem Jahre 2004 vollständig abgebildet.
15:28 Uhr – Erneut zeigen die Fans auf der Besucherterrasse ein Spruchband, mit dem sie den neuen Trainer Robin Dutt willkommen heißen und ihm mit dem Spruch: „Auf geht’s Robin“ alles Gute für die Arbeit in unserem Sportverein wünschen.

15:30 Uhr  – Die Choreo ist rundum perfekt gelungen, alle sind euphorisiert und der      Ball rollt.

 

Es war geschafft! In ca. 4000 Arbeitsstunden wurden mit 4500 Meter doppelseitigem Klebeband 2700 m² Stoff zusammengeklebt, welcher mit 500 Metern Wäscheleine verstärkt wurde. Darüber hinaus wurden 140 Liter Farbe vermalt sowie 34.000 Pappen verteilt und 40.000 Flyer ausgelegt.

An dieser Stelle müssen und wollen wir noch einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer der Choreo aussprechen! Ihr wart die Größten und ohne eure Hilfe wäre die Umsetzung weitaus problematischer gewesen.

Auch den Verantwortlichen und eingebundenen Mitarbeitern des Vereins und der Bremer Weserstadiongesellschaft sei ein großer Dank für ihre Mühen und die logistische Hilfe ausgesprochen.

Auch die Choreo-Spenden-Party nach dem Abschiedsspiel von Torsten Frings haben wir nun mit Erfolg und viel Spaß hinter uns gebracht. Was nun noch auf uns wartet, ist die Pfandbecherspendenaktion im Stadion beim Spiel gegen Frankfurt, damit wir die Löcher in unseren Kassen noch etwas weiter stopfen können. Wir hoffen, dass sich auch diese Arbeit lohnen wird. Wenn euch gefallen hat, was ihr gesehen und gelesen habt, dann unterstützt uns doch einfach, indem ihr eure Pfandbecher im Stadion spendet! Auch die Danke-Thomas-Shirts, die übrig gebliebenen Pappen sowie Bilder von der Choreo können noch weiterhin an unseren Ständen erworben werden.

 

Auf ein Neues,

HB Crew und Wanderers Bremen

13. August 2013

Über 40 Jahre sind Grund genug…

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

…Danke zu sagen! Unsere Anstrengungen der letzten Wochen für die große Choreo beim Spiel gegen Augsburg lassen sich langsam sehen. Für den Endspurt legen wir uns gerade mächtig ins Zeug, da kommt aus unerklärlichen Gründen der Dachverband daher und will als Vertreter der organisierten Fans querschießen. Mit jeder Menge Pathos wird im Newsletter mit dem deutlichen Betreff „heiß gestrickt“ versucht, den Fanclubs unter anderem klarzumachen, dass es unfair gegenüber Robin Dutt sei, sich an der Choreo zu beteiligen. Schließlich würden sie gleiches ebenfalls nicht tun. So finden sich in der Mail an die Fanclubs jedoch mehr Unwissenheiten und Unwahrheiten wieder als Sinnhaftigkeit.

Was wäre denn im Umkehrschluss, wenn man „fair“ gegenüber Robin Dutt wäre? Wäre man dann nicht unfair gegenüber Thomas Schaaf? Warum reden die Dachverbandsvertreter nicht davon?

Vor allem den Älteren von uns ist derart unsägliches Verhalten gerade bei so einer Sache noch nicht untergekommen und völlig unverständlich!

Eigentlich wollten wir uns schon direkt nach Versenden der Mail vom Dachverband an die Fanclubs selbst an euch wenden, um einige Dinge klarzustellen. Wir zogen es aber vor, erst einmal persönliche Gespräche mit den Verantwortlichen des Dachverbandes zu führen. So erhielten wir beim Spiel am Samstag gegen Braunschweig neue, für uns erstaunliche Erkenntnisse in dieser Sache. Denn lediglich der Verfasser des Newsletters selbst hat über die zum Teil sehr aufrührenden Zeilen Bescheid gewusst, nicht aber andere Mitglieder des Gremiums. Man gestand sich ein, dass die Formulierung der Zeilen zur Choreo nicht gerade sinnvoll gewählt war und ein solch negativer Eindruck eigentlich gar nicht entstehen sollte. Zum Ende hin verständigten wir uns sinnvollerweise gut miteinander. Ein freundschaftliches Verhältnis zum Dachverband und seinen Mitgliedern ist uns wichtig. Auch dann, wenn man – und so wird es sicher auch das ein oder andere Mal geschehen – nicht einer Meinung ist. So ist das Ziel, den Fan in all seinen Facetten und mit all seinen Bedürfnissen wahr- und ernstzunehmen, jedoch das selbe!

Dies zeigt sich auch daran, dass sehr wohl auch Mitglieder des Dachverbands unsere Aktion zur Danksagung von Thomas Schaaf unterstützen und sogar seit geraumer Zeit mitwirken. Zumindest empfinden wir dies so, wenn hier Seite an Seite, an der von Werder durch logistische Hilfe unterstützten Aktion, Leute auf Knien den Boden lang rutschen, welche im Dachverband über ihre Fanclubs organisiert sind, um zu kleben und zu malen, was das Zeug hält,
Darüber hinaus waren es weitere Mitglieder des Dachverbands, die uns in der Idee unterstützt haben, diese Ganzstadionchoreographie in Angriff zu nehmen, indem sie unseren Wunsch „Danke zu sagen“ durch ihre zahlreichen Wünsche, dies ebenfalls tun zu wollen, dazu erst derart gestärkt haben.
Daher hoffen wir sehr, dass sich hier früher oder später ein neutrales bis freundschaftliches Verhältnis einstellt und sinnloses Säbelrasseln der Vergangenheit angehört. Eine Klarstellung der Dinge in diesem Fall war uns allerdings sehr wichtig.

So informieren wir nun gerne auch euch alle noch einmal darüber – im Gegensatz zu dem Verfasser des Newsletters, der diesen entscheidenden Aspekt scheinbar unter den Tisch fallen ließ – was wirklich jeder im Verein schon seit Wochen weiß: dass es nämlich ein ebenso großes Banner für Robin Dutt geben wird, wie es eines für Thomas Schaaf geben wird. Wie jeder gestern in der Kreiszeitung lesen konnte, haben wir Robin Dutt schon vor einiger Zeit persönlich angeschrieben und ihm unser gesamtes Vorhaben geschildert, wovon er – wie nachzulesen ist – sehr angetan ist. Auch die Mannschaft weiß darüber Bescheid und wir sind uns sehr sicher, dass die Spieler die Danksagung von uns Fans gut verarbeiten können und dadurch nicht in ihrer Leistung eingeschränkt werden. Zusammengefasst, streiten wir uns schon lange nicht mehr über den optimalen Zeitpunkt für diese Aktion, da es diesen ohnehin nicht gibt.

In diesem Sinne bitten wir euch nicht darum, eure negativen Emotionen zu kontrollieren, sondern eure positiven gemeinschaftlich einzusetzen. Wir hoffen mit eurer Unterstützung auf ein gutes Gelingen am Samstag – sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen.

Over and out,

HB Crew und Wanderers Bremen