5. Dezember 2015

Zum Fest nur das Beste

Kategorien: Allgemein, Wanderers

Fest

22. November 2015

Derby – „Chaos-Intro“

Kategorien: Wanderers

⇒ UPDATE

Trotz der Ereignisse der jüngeren Vergangenheit und der katastrophalen Leistung unserer Mannschaft in Wolfsburg, freuen wir uns auf das Nordderby und wollen dies mit euch zelebrieren.

Wie angekündigt, hier die letzten News zum Chaos-Intro:

– Stellt euch auf längere Einlasskontrollen ein! Also kommt rechtzeitig und seid spätestens um 15:15 Uhr pünktlich auf euren Plätzen.

– Die wichtigsten Infos zur Durchführung des Chaos-Intros findet ihr auf Flyern und Aushängen im Stadion. Damit die Choreo gut gelingt und die Mannschaft den Derbysieg holt, lest euch die Infos bitte durch und gebt euer Bestes!

Also dreht richtig durch… FÜR DEN DERBYSIEG!

Wanderers Bremen

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Chaos Intro

Moin ewige Derbysieger!

Das Derby steht wieder einmal kurz bevor. Die Stellinger kommen in unsere Hansestadt.

Wie ihr es von uns gewohnt seid, haben wir für das Derby wieder einmal in die Hände gespuckt. Selbst wenn die Rahmenbedingungen im Vergleich zum letzten Heimderby zwar keine wesentlich anderen sind – Verein und Anhang unseres Gastes sind weiterhin erbärmlich – wollen wir unserer guten Stube wieder dem Spiel angemessenen Glanz verleihen.

Schließlich wollen wir unseren Jungs auf dem Feld die bestmögliche Unterstützung geben, damit die drei Punkte in Bremen bleiben! Deshalb haben wir uns dieses Mal für ein „Chaos-Intro“ entschieden.

Viele Jahre ist es her, dass diese Art der Choreographie im Weserstadion zu sehen war. Ein Grund mehr mit Chaos und Lautstärke unseren geliebten SV Werder Bremen zu huldigen und für das Derby stark zu machen.

Wir geben diese Info aber schon heute an euch weiter, damit auch ihr die Möglichkeit habt, euch im besonderen Maße mit einzubringen. Ihr sollt euer ganz persönliches Lieblingsstück in Form einer Fahne oder eines Doppelhalters aus dem Keller kramen, es entstauben und an diesem Tage in das Weserstadion ausführen. Daher bitten wir euch: stiefelt in den Keller oder reißt den Fetzen von der Wand. Und passt dann natürlich gut drauf auf. Haut auch eure Freunde an und verbreitet unseren kleinen Aufruf.

Damit die Mühen sich lohnen und wir alle die Ostkurve in grün und weiß hüllen, beachtet bitte Folgendes:

  • Seid möglichst ab 15:15 Uhr auf euren Plätzen, damit keine Lücken im Ostkurven Unter- oder Oberrang entstehen.
  • Nähere Infos stehen auf Aushängen und Flyern.
  • Dreht durch und macht Alarm!

Auf zum Derbysieg!

Eure Wanderers Bremen

 

Kurvenkalender 2016

Kategorien: Stuff, Wanderers

Der neue Kurvenkalender ist da!

Ab dem Derby habt ihr die Möglichkeit den neuen Kurvenkalender für das Jahr 2016 bei uns am Stand zu erwerben. Er kommt wieder mit schicken Kurvenfotos von diversen Fanaktionen aus dem vergangenen Jahr daher und ist für 9 Euro euer Eigen! (Förderkreismitglieder zahlen 6 Euro)

Damit der Kalender sicher und unbeschadet bei euch zu Hause ankommt, verkaufen wir, wie gewohnt, vor dem Spiel Wertmarken, mit denen ihr den Kalender inklusive Tüte nach dem Spiel im Ostkurvensaal entgegennehmen könnt.

Also schaut vorbei und sichert euch einen Kalender!

Kurvenkalender 2016

9. Oktober 2015

Wenn Unterstützung fürs Team erlaubt werden muss!

Kategorien: Texte, Wanderers

Jedes Wochenende in den Stadien rund um den Globus gibt es sie zu bestaunen: bunte und kreative Aktionen und Choreografien!

Sie gelten als Geschenk von aktiven Fans an ihren Verein und sollen meist ihr Team pushen, damit die Spieler noch ein paar Prozente mehr aus sich herausholen. Diese meist über Wochen oder sogar Monate erarbeiteten Kurvenshows sind häufig für viele das Highlight des Spiels. Sie orientieren sich an aktuellen Themen, welche den Fans am Herzen liegen oder setzen sich mit Identifikationsmerkmalen des eigenen Vereins, wie zum Beispiel dem Stadion, den Vereinsfarben, verdienten Spielern oder der Stadt auseinander.

In Mönchengladbach hat man jüngst für eine recht teure Choreografie Spenden gesammelt. Diese Choreo huldigte das hart erarbeitete und zu Recht erreichte internationale Geschäft ihres Vereins und machte diesen Tag noch unvergesslicher für die Stadiongänger. Der Erlös dieser Spenden war überwältigend und zeigte auf, dass die Geschichten, die diese Choreografien erzählen und die Emotionen, die sie transportieren, den Fans einiges wert zu sein scheinen. In dieser Woche allerdings äußerten sich auch die Mainzer Fans zu den Schwierigkeiten bei der Anmeldung ihrer Choreo für das Auswärtsspiel in Darmstadt. Wochen vor dem Spiel wurde beim Gastgeber wegen einer optischen Aktion angefragt. Dadurch, dass kein klares Verbot folgte, sondern man prinzipiell offen sei für eine Choreo, konnten die Arbeiten bei den Mainzern beginnen. Was nun bei Heimspielen, wie im Beispiel der Gladbacher noch ganz gut zu klappen scheint, ist für die Auswärtsfans im Lande allerdings alles andere als gut zu bezeichnen. Denn was kaum jemand weiß ist gängige Praxis. Vorgaben werden den Auswärtsfans öfter gemacht, aber auf der Heimseite ab und zu auch mal vernachlässigt. Der Verein nutzt schließlich auch die Kreativität seiner Fans, um sich besser zu vermarkten. Auswärtsfans und ihr Engagement werden im gleichen Moment jedoch oft lediglich als Risiko gesehen. Deshalb führen unzählige Vorgaben von Polizei, Feuerwehr, Gesetzgeber, Ordnungsdiensten und nicht zuletzt der Vereinsführungen beider Vereine dazu, dass sich die auswärtigen Fans weder ernstgenommen fühlen, noch ihr Aufwand gewürdigt wird. Genau dies scheint häufig seitens des Gastgebers nicht gewollt zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, warum neben den Mainzern und vielen anderen, unserer Aktion in Hannover wieder einmal eine lange Nase gezeigt wurde.
Nun wollen wir einmal anhand unseres jüngsten Beispiels verdeutlichen, was für Schwierigkeiten eigentlich noch hinter so einer kleinen und feinen Aktion oder großen und spektakulären Choreo stecken.
Vom Verein Hannover 96 bekamen wir einige wenige Tage vor dem Spiel einige Auflagen, die wir nicht erfüllen konnten und wollten. Zum einen sollten alle Materialien (Spruchband, Blockfahne, Fahnen und Pappen) aus B1-Material sein, sprich alle Sachen müssen eine gewisse Brandfestigkeitsklasse aufweisen. Alle Zertifikate sollten den Niedersachsen innerhalb kürzester Zeit zugeschickt werden. Zum annderen sollte man nur Pappen in der Größe DIN-A3 verwenden, was jedoch zu keinem geschlossenen Bild geführt hätte. Für uns bedeutete dies nicht mehr und nicht weniger als die Aktion (welche zu diesem Zeitpunkt zu 80% abgeschlossen war) zu den anderen Aktionen zu legen, welche seit Jahren aus ähnlichen Gründen in irgendwelchen Kellern auf ihren Einsatz warten. Denn trotz Anmeldung Wochen vor dem Kick, gab es ein offizielles Statement von Hannover 96 erst wenige Tage davor. Da Vereine, Fanbetreuung und Polizei sich in der Regel erst in der Woche des Spiels treffen, um den Sicherheitsrahmen für die Partie festzulegen, wurden auch erst zu diesem Zeitpunkt die Spielregeln für die Durchführung der Choreo festgelegt. Es sollte den Beteiligten jedoch klar sein, dass mit der Erarbeitung schon weit vor dieser unsäglichen Sicherheitsbesprechung begonnen wird. Denn keiner von uns beschäftigt sich damit hauptberuflich, sondern geht noch einer normalen Arbeit nach.
Die Frage, warum sich in den Vereinen nicht schon deutlich früher mit einer Anfrage einer Choreo beschäftigt wird ist für manche aktive Fans dabei schon gar nicht mehr allzu relevant, hat die gängige fanunfreundliche Praxis der vergangenen Jahre, vorzugsweise bei Auswärtsspielen, doch schon arg abgestumpft. Fraglich ist aber weiterhin, was von den Fanbetreuungen geleistet wird. Denn über Bedingungen einer Choreo die auswärtigen Fans schon deutlich früher zu informieren, ist halt ein Leichtes. Aufgrund dessen wird vermehrt lieber gleich auf andere alternative optische Akzente gesetzt. Über allem steht noch etwas Grundsätzliches: es werden Details eingefordert, welche die Inhalte einer Choreografie oder eines Spruchbandes offenlegen, sich aber mit dem Verständnis vieler Fans so nicht vereinbaren lässt. Auch ist unverständlich, wie der eine Teil des Vereins (Geschäftsführung, Sicherheitsorgane, etc.) von einem anderen Teil (nämlich den Fans) fordern kann, sich die Erlaubnis für entsprechende Aktionen erst einzuholen. Anschließend entscheiden die Personen dann, was für den Verein annehmbar ist und was nicht. Denn lediglich kurzfristige Auflagen an die Fans weiterzugeben, kann bei weitem nicht das Maß aller Dinge sein.

Die Vereine und ihre Fanbetreuungen stellen sich damit ihr eigenes Armutszeugnis aus!

Wanderers Bremen im Oktober 2015