23. Mai 2013

Sonderzug, Saisonfazit und Ausblick

Kategorien: Allgemein, Wanderers

Den Abstieg endlich abgewandt – alle mit dem Fischerhut ins Frankenland!
Das war unser Motto für die Sonderzugtour nach Nürnberg. Letztendlich war eben dieser Fischerhut neben den langanhaltenden Gesängen von so vielen Grün-Weißen im Stadion ein Highlight des Spieltages. So war es einfach schön anzusehen, wenn so viele farblich abgestimmt miteinander reisen oder auch im Stadion stehen. Danke für euer Mitmachen!
Der Sonderzug war ebenfalls ein großer Erfolg für uns. Sowohl der Zug vom Verein, als auch u.a. die Verpflegung, die von der HB Crew organisiert wurde, wurden gut angenommen und hilft uns bei der Umsetzung der nächsten Choreo.
Diese kann schon am ersten Heimspieltag zum tragen kommen, wenn es gilt unserem Sportsmann Thomas Schaaf zu danken. Ihm gebührt eine ordentliche Choreographie, welche wir gerne in der Sommerpause in Angriff nehmen wollen. Zunächst wird aber noch gerechnet und beim Verein um Erlaubnis gefragt werden müssen. Wir halten euch über den Stand auf dem Laufenden. Also schaut auch in der Sommerpause einmal hier vorbei. Vielleicht könnt ihr uns dabei unterstützen!
Das Fazit der Saison liest sich leichter, als es sich schreiben lässt. Noch einmal gut gegangen. Mit diesen Worten bleibt abzuschließen, was so hoffnungsvoll begonnen hatte. Die Saison 2012/2013 hinterlässt neben der sportlicher Talfahrt mit den Abgängen von Klaus Allofs und nicht zuletzt Thomas Schaaf einen bleibenden Geschmack. Wie sich diese Personaländerungen in der Praxis auswirken, ist wohl eines DER Dinge worauf alle von uns gespannt sind! Es bleibt zu hoffen, dass die neue Saison nicht noch unrühmlicher anfängt, wie diese geendet hat. Mit dem Verlust unseres Stadionnamens!
Bevor wir uns in die Sommerpause verabschieden, bitten wir euch noch um eure Resonanz in Sachen Nürnberg Sonderzug. Wir würden gerne, wenn man uns lässt, wieder einmal die Organisation eines Sonderzuges übernehmen. Daher nutzt doch bitte die spielfreie Zeit um uns zu schreiben, was gut war und was es zu verbessern gilt. Der Biervorrat wird nächstes Mal auf jeden Fall noch einmal erhöht!
Bitte fleißig Zuschriften an info@wanderers-bremen.de

Wir wünschen euch nun erstmal eine ruhige Sommerpause und hoffen mit euch zusammen auf eine starke Mannschaft für 2013/2014.

14. Mai 2013

Den Abstieg endlich abgewandt – alle mit dem Fischerhut ins Frankenland!

Kategorien: Allgemein

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft. Ob auf Gummi oder Schiene. Grün und weiß zieht es durchs Land von Norden, Osten und Westen nach Süden – nach Nürnberg.

Und damit es auch auf dem Körper farblich frohlockt, hauen wir jetzt unseren Europapokalsieger 1992 Fischerhut für 3€ auf den Markt!

Wir werden den Hut im Sonderzug und ggf. vor dem Stadion verkaufen!

Wir rufen zusätzlich alle Werderaner auf, die schon einen Fischerhut ihr Eigen nennen, diesen zu entstauben und auf die Reise zu schicken. Dabei ist es egal, ob es der Europapokalsieger Fischerhut, oder ein anderer ist. Wenn ihr selber nicht vor Ort sein solltet, leiht sie doch einfach euren Kumpel oder der Freundin!

In diesem Sinne

 

 

 

Auf den Nichtabstieg! Und auf ein Sieg zum Saisonabschluss.

Weserstadion – Ein Name ist Programm

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

In der momentanen Situation denkt der geneigte Anhänger der Grün-Weißen ausschließlich an den erreichten Klassenerhalt.
Die Verantwortlichen jedoch haben schon jetzt eine Doppelbelastung. Sie müssen an die Zukunft denken, damit die nächste Saison erfolgreicher wird, als die jetzige. Der Kader muss ein weiteres Mal finanziell abgespeckt werden, denn Werder hängt sportlich gesehen seit Jahren den eigenen Erwartungen hinterher. In solchen Situationen wird natürlich geprüft, welche Möglichkeiten es gibt, sich auf robustere Beine zu stellen. Jetzt ist auch unser Stadionname in Gefahr! Marco Bode schloss den Verkauf der Namensrechte am Weserstadion bei einer Talkrunde des „Weser-Kurier“ nicht mehr kategorisch aus.
Verständlich, aber sicher unsensibel, dass genau jetzt über den Verkauf des Stadionnamens gesprochen wird. Es herrscht in Bremen eine, für diese Tabellensituation überaus kämpferische Stimmung, wie sie es vielleicht sonst nirgends geben würde. Die Fans stehen hinter der Mannschaft, hinter dem Verein, wie lange nicht mehr. Die Stimmung bei den Spielen in Leverkusen und gegen Hoffenheim war für alle Beteiligten, sowohl auf Fanseite, als auch bei den Spielern und Offiziellen herausragend und unfassbar. Es gibt Aktionen, wie „ALLEz GRÜN“ oder „Werder braucht Bremen und Bremen braucht Werder“, die die Identifikation noch deutlicher machen.
Mit dem Namen Weserstadion identifizieren sich alle Werderfans und Bremer! Werder Bremen bezeichnet sich selber als besonderer Verein, mit einem besonderen Umfeld. Das Werder die Namensrechte des Stadions inne hat, gehört zu eben diesen Besonderheiten! Sehr viele andere Bundesligisten haben den Ihren verkauft und wechseln ihn seit Jahren beliebig aus. Weserstadion heißt für viele Fans Erinnerungen an Spiele, Erlebnisse und Emotionen. Und es ist einer dieser besonderen Identifikationspunkte!
Wir Fans haben gerade in der zuletzt so schwierigen Zeit gezeigt, wie wichtig wir doch für den Verein sind. Und da werden wir gerade jetzt, wie es scheint, links liegen gelassen.

Ihr sagt selber: Werder braucht Bremen und Bremen braucht Werder. Wir sagen: Wir Fans brauchen das Weserstadion und zwar mit seinem Namen und es braucht uns! Uns, die es mit Leben füllen. Wir sagen: Ihr habt eine Verantwortung dem Verein gegenüber UND uns Fans !

Zudem ist fraglich, ob eine Vermarktung des Stadions wirklich mehr Geld bringt, als eine Lösung, welche mit den Fans zusammen gesucht wird, ohne das diese den Identifikationsfaktor „Weserstadion“ verlieren. Zumal diese „Millionen“ vermutlich sogar mit der Stadt, die als Betreibergesellschaft mit im Boot sitzt, geteilt werden müsste. Möchte man hier seine finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen, kann man als Verein gerade in der heutigen Zeit wunderbar eben auf das Pferd “ Identifikation“ setzen.

Nichtabstieg, Choreo und sch***

Kategorien: Allgemein, Texte, Wanderers

Es ist geschafft! Dank einer aufopferungsvollen Leistung auf dem Platz, aber auch auf den Rängen, können wir kurz vor Ende der Saison den Klassenerhalt bejubeln. Auch wenn dieses Ereignis über allem an diesem wichtigen Tage stand, gab es vor dem Spiel das ein oder andere Ereignis, welches zu bedauern war. Eines davon wollen wir euch nicht vorenthalten.
Nachdem die letzten Wochen hart an einer Ganzkurvenchoreografie zum Hoffenheimspiel gearbeitet wurde, dort der erhoffte Klassenerhalt aber noch nicht perfekt gemacht werden konnte, waren wir motiviert auch zum Spiel gegen die Eintracht unseren möglichen Beitrag zu leisten, Fans und Spieler zusätzlich durch eine größere Aktion im Stehplatzbereich zu puschen.
So fiel für viele der Vatertag ins Wasser und es wurde stattdessen an eben dieser Aktion gebastelt. Als am Freitag noch kleinere Restarbeiten im Stadion durchgeführt wurden, ereilte uns die Nachricht, dass das Banner nicht genehmigt sei.
Nun darf oder sollte man besser wissen, dass aktive Gruppen zumeist ihre Choreographien aus bereits beschriebenen Gründen ausarbeiten. Sie wollen aber ganz sicher sich von Mal zu Mal verbessern und den Sinn, sowie die Effizienz dieser Choreos steigern. So würde eine aufwendige Choreographie doch wenig Sinn machen, wenn nur wenige sie verstehen und die Mannschaft sie „nicht braucht“.
Das dürften seit ewigen Jahren auch die Entscheidungsträger von Verein und Sicherheit wissen. Da bekanntlich aber die Hoffnung zuletzt stirbt, war auch nur sie es, die am Ende dieses Vorspieltages übrig blieb. Wieder einmal!
Die Begründung des Verbots las sich dann auch wie die Bibel der Unwissenheit. Die für die Sicherheit im Stadion verantwortliche Person möchte nicht dafür verantwortlich sein, wenn aufgrund des Banners sich gewaltbereite Personen im Gästebereich auch so verhalten. Bingo!
Gut das uns dies mitgeteilt wurde. Wir waren bis dahin immer der Meinung, dass die Herren aus FFM keine extra Einladung bräuchten.
Blöd nur, dass die Aussage des Banners die positive Stimmung aufgreifen und verstärken sollte und eben nicht dazu dienen sollte, die Gäste zu provozieren.
Denn wer sich in der Geschichte seines Vereins auskennt, wovon wir nun einmal ausgehen, dann weiß man, dass in Verbindung mit der Nachbildung der 1988er Meisterschaftsblockfahne und allerhand anderem Spektakel die Aussage auf rund 60 Metern “ Damals wie heute – Frankfurt leichte Beute “ fußballerisch zu verstehen ist. Vor 25 Jahren nämlich gelang dem Team, dessen Mitglieder erst vor einer Woche vom Verein geehrt wurden, mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt der große Wurf. Dieser Wurf gelang uns auch nun wieder. Nur eben nicht mit unserer Hilfe.
Es wird sich sicher jeder denken können, dass die Mühen und Kosten, die wir eben nicht gescheut haben, so bitter zu Nichte gemacht werden.
Das dies nicht relevant zu sein scheint, erfuhr man spätestens in dem Moment wo wir feststellten, dass neben dem restlichen Choreomaterial das sich seit der Fertigstellung im Stadion befand und am frühen Samstag morgen dann aufgebaut bzw. in Form des Banners beiseite geschafft werden sollte, eine Lücke klaffte. Dort wo am Donnerstag und Freitag unser Banner gefertigt wurde, lag es nicht mehr. Es wurde entfernt. Ohne Absprache, ohne ein Wort!
Normalerweise nennt man so etwas Diebstahl. Wir nennen es auch so. Nur die elko&Werder Security GmbH nicht. Man wolle ein mögliches Auftauchen des Banners so minimieren. Ich mach mir nun also die Welt wie sie mir gefällt.
Interventionen vor Ort bewirkten lediglich einen erhöhten Blutdruck.

Eine Rechnung wurde direkt im Anschluß erstellt und überreicht.

Wie hing es erst kürzlich in München vom Zaun. „Schöne heile Welt“.
Zumindest das haben beide Vereine gemeinsam.

Wir hören jedenfalls nicht auf zu hoffen, dass sich die eigentlich positiven Entwicklungen zwischen speziell unserer aktiven Gruppe und der Vereinsführung in den letzten Monaten weiter entwickeln. Derartige Zustände jedoch werden wir und das mag wohl auch ein jeder verstehen, weiterhin einfach nicht akzeptieren können.